Monthly Archives: Oktober 2013

Mein erstes Webinar zum Thema Physiognomik

Wow, ein Webinar!
Angekündigt in der bodyLIFE-Ausgabe vom September, war dieses Webinar zum Thema „Physiognomik – die Kunst in Gesichtern zu lesen“ von der Health & Beauty academy organisiert worden.

Vor einem Webinar hatte ich zugegebenermaßen einigen Respekt, da meine Seminare davon leben mit den Menschen, mit den Gesichtern und natürlich mit den Stimmungen zu arbeiten. Auf all dies musste ich verzichten, abgesehen von einigen schriftlichen Feedbacks und Fragen. Webinare habe ich selber schon einige besucht, wusste also ungefähr worauf ich mich einlasse – trotzdem Neuland. Eine echt schöne Herausforderung!

Das Interesse an diesem Webinar zum Thema Physiognomik war erstaunlich groß. Von möglichen 50 Teilnehmer waren 37 Anmeldungen eingegangen. Leider gab es einen organisatorischen Faux pas und letztendlich waren, wegen einer spontan neu definierten Uhrzeit, nur 4 Teilnehmer anwesend. Aber es war trotzdem ein riesen Spaß! Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir ein Webinar derart viel Freude bereiten würde. Ich denke außerdem, dass die Teilnehmer auch einiges mitnehmen konnten. Trotz der fehlenden Möglichkeit einzelne Gesichter lesen zu können, war mit Sicherheit der ein oder andere Benefit dabei.

Mein Wunsch an dieser Stelle: ein Folgeseminar. Da viele angemeldete Teilnehmer nun leider nicht teilnehmen konnten, wäre es eine aus meiner Sicht schöne Möglichkeit, eine Alternative zu einer besseren Uhrzeit anzubieten. 11 Uhr ist für die meisten Berufstätigen eben doch ein kleines Problem. 20 Uhr würde sich wahrscheinlich eher realisieren lassen.

 

Ich danke allen Teilnehmern!

 

Auf ein nächstes Mal :)

 

 

Phubbing

Phubbing. Ein Interview
BadenFM hat mal wieder angerufen.

Dieses Mal ging es um das Thema Phubbing. Die sehr nette Redakteurin rief mich an und fragte, ob sie mich zu dem Thema interviewen könne.

Sie: „Guten Tag Herr Scholz. Wir haben Sie hier als Experten verzeichnet, da Sie ja schonmal zum Thema Wetter interviewed wurden.“ – aha, Experte. Ja das … ehrt mich natürlich sehr, aber wie genau ist man denn auf die Formulierung gekommen? 😉

Ich: „ähm. ja :)“

Sie: „Morgen behandeln wir bei badenFM das Thema phubbing und ob es sich dabei um eine Volkskrankheit handelt… und wie man das behandeln könnte und so. Wären Sie da zu einem Interview bereit?“ – Phubbing???

Ich: „ähm. ja :)“ – woran sich dann auch deutlich mein Expertentum auf voller Breite zeigte – im Speziellen meine Eloquenz betreffend.

Sie: „ja, und am liebsten wäre mir, wenn wir das Interview sofort führen könnten.“ – klasse. Herrlich, wie komme ich denn da wieder raus?

Ich: „Also erstmal vielen Dank für Ihren Anruf…“ – an dieser Stelle wurde ich als wohlerzogener junger Mann natürlich allerlei Nettigkeiten los – „wären Sie denn vielleicht so freundlich mir kurz zu erklären, was denn Phubbing überhaupt ist?“ 😀 – zum Glück erschien sie nicht sehr erstaunt, denn:

Sie: „Klar. Sie sind nicht der erste, der fragt, was das ist. Ich wusste es bis vor einer halben Stunde auch noch nicht!“ – puh

An dieser Stelle erklärte mir die Dame kurz und bündig worum es sich bei diesem Phänomen handelt.

Ich: „Prima. Gemeinsames Dummsein tut gut. Also, dann würde ich mich jetzt ein wenig einlesen und dann rufen Sie mich in einer halben Stunde nochmal an?“ – natürlich wollte ich zumindest einigermaßen wissen, was andere Experten dazu sagen und erbat mir deshalb einige Bedenkzeit […]