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Über Daniel Scholz

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Ziele

Die Zielformulierung
Es zeigt sich immer wieder, dass die Formulierung eines Zieles schon die halbe Miete innerhalb eines Coachingprozesses ist.

Auch wenn ich es mittlerweile besser wissen müsste, so bin ich doch immer wieder erstaunt, wenn neue Klienten ihre Ziele noch nicht völlig klar formuliert haben und wir nicht direkt mit der Arbeit anfangen können.

Nein, in der Regel ist es in der Tat so, dass die Zusammenarbeit mit einer individuellen, ausführlichen und teilweise sehr hakeligen Zielformulierung beginnt.

Man glaubt es kaum, aber solch ein Prozess kann gut und gerne mal Stunden verschlingen – etwas was mir die meisten Klienten zu Beginn nicht glauben und sich einigermaßen überrascht darüber zeigen, dass Sie an dieser Stelle zuerst mal investieren und richtiggehend arbeiten müssen.
Sicher ist, eine konkrete, ausdifferenzierte, gut durchdachte und machbare Zielformulierung ist ein riesen Schritt in Richtung eben jenes Ziels und spart hinten raus eine Menge Zeit und Energie.
Attribute einer Zielformulierung
Was für Attribute sollte solch eine Zielformulierung denn erfüllen?
Aus meiner Sicht spielen drei wesentliche Komponenten eine Rolle. Klar, das Modell lässt sich beliebig erweitern oder gerne auch kürzen. Ich persönlich lege aber Wert auf die nun folgenden drei Merkmale:

Machbarkeit. Das Ziel zu erreichen muss machbar sein. Beispielsweise macht es keinen Sinn ein Ziel zu formulieren á la „ich möchte 12 Finger haben, damit ich besser Klavier spielen kann“. Sprich es muss realistisch sein.
Positiv formuliert. Das Ziel sollte positiv formuliert sein.
Konkrete Zeitangaben. Ich halte es für überaus sinnvoll und notwendig, dass ein Ziel auch ein konkretes Zeitziel innehat.

Wie gesagt, man kann diese Liste um viele Punkte erweitern. Beispielsweise lege ich auch Wert darauf, dass es nicht als Wunschformulierung endet. Also bitte kein „Ich will“ sondern lieber ein „ich werde“. Aber das sind Details, die dann gemeinsam herausgearbeitet werden können. […]

Ein paar Worte zur Mediation

Zwei Sachen:
1. das Thema Mediation hat mich jüngst beschäftigt
2. es ist mal wieder Zeit für einen Blogartikel!

Mediation – ein viel genutztes Wort in der heutigen Zeit. Aber was heißt denn Mediation überhaupt? Und was bringt es? Und wer darf sich denn Mediator nennen?

Wikipedia sagt: „ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes.“ Toll! Das hört sich wirklich zielführend an – vor allem dann, wenn ein Konflikt vorliegt, der ohne die Unterstützung eines Dritten nicht mehr gelöst werden kann.

Paare gehen hierfür häufig in eine Paartherapie. Oder in ein Paarcoaching. Aber das ist längst „lame“ wie die Jugend von heute sagen würde. Mittlerweile nennt man das Mediation. Kommt besser, klingt gesünder und nebenher hört es sich so an als ob ein echtes und ernsthaftes Interesse besteht.

Aber Spaß beiseite, Mediation ist grundsätzlich erstmal sinnvoll und hat eine lange und ehrenwerte Geschichte vorzuweisen.

Und jetzt kommt das Aber. Ebenso wie zum Beispiel der psychologische Berater, ist der Titel Mediator für beinahe jeden erhältlich bzw. nutzbar. Die Berufsbezeichnung Mediator ist in Deutschland gesetzlich nicht geschützt! Eine überschaubare Ausbildung erteilt einem die Erlaubnis sich Mediator zu nennen. Um ein Qualitätsmerkmal handelt es sich hierbei also nicht. Dementsprechend ist ein wenig Vorsicht bei der Auswahl eines passenden Mediators geboten.
Ich möchte Ihnen in diesem Artikel ein paar Hinweise geben wie Sie noch besser einen für Sie geeigneten Mediator finden können.
Ein paar Worte zur Geschichte
Ursprünglich wurde der Begriff Mediator bzw. Mediation nur im Zusammenhang mit Schiedsgerichten und ähnlichem verwendet. Also erst und nur dann wenn ein Rechtsstreit vorlag und die Parteien zumindest theoretisch mit einem Vergleich also einer außergerichtlichen Einigung einverstanden waren. An diesem Punkt wurden und werden Mediatoren eingesetzt, um eine Einigung zu erzielen. Wichtig an dieser Stelle: die Mediation ist als […]

Mein erstes Webinar zum Thema Physiognomik

Wow, ein Webinar!
Angekündigt in der bodyLIFE-Ausgabe vom September, war dieses Webinar zum Thema „Physiognomik – die Kunst in Gesichtern zu lesen“ von der Health & Beauty academy organisiert worden.

Vor einem Webinar hatte ich zugegebenermaßen einigen Respekt, da meine Seminare davon leben mit den Menschen, mit den Gesichtern und natürlich mit den Stimmungen zu arbeiten. Auf all dies musste ich verzichten, abgesehen von einigen schriftlichen Feedbacks und Fragen. Webinare habe ich selber schon einige besucht, wusste also ungefähr worauf ich mich einlasse – trotzdem Neuland. Eine echt schöne Herausforderung!

Das Interesse an diesem Webinar zum Thema Physiognomik war erstaunlich groß. Von möglichen 50 Teilnehmer waren 37 Anmeldungen eingegangen. Leider gab es einen organisatorischen Faux pas und letztendlich waren, wegen einer spontan neu definierten Uhrzeit, nur 4 Teilnehmer anwesend. Aber es war trotzdem ein riesen Spaß! Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir ein Webinar derart viel Freude bereiten würde. Ich denke außerdem, dass die Teilnehmer auch einiges mitnehmen konnten. Trotz der fehlenden Möglichkeit einzelne Gesichter lesen zu können, war mit Sicherheit der ein oder andere Benefit dabei.

Mein Wunsch an dieser Stelle: ein Folgeseminar. Da viele angemeldete Teilnehmer nun leider nicht teilnehmen konnten, wäre es eine aus meiner Sicht schöne Möglichkeit, eine Alternative zu einer besseren Uhrzeit anzubieten. 11 Uhr ist für die meisten Berufstätigen eben doch ein kleines Problem. 20 Uhr würde sich wahrscheinlich eher realisieren lassen.

 

Ich danke allen Teilnehmern!

 

Auf ein nächstes Mal :)

 

 

Phubbing

Phubbing. Ein Interview
BadenFM hat mal wieder angerufen.

Dieses Mal ging es um das Thema Phubbing. Die sehr nette Redakteurin rief mich an und fragte, ob sie mich zu dem Thema interviewen könne.

Sie: „Guten Tag Herr Scholz. Wir haben Sie hier als Experten verzeichnet, da Sie ja schonmal zum Thema Wetter interviewed wurden.“ – aha, Experte. Ja das … ehrt mich natürlich sehr, aber wie genau ist man denn auf die Formulierung gekommen? 😉

Ich: „ähm. ja :)“

Sie: „Morgen behandeln wir bei badenFM das Thema phubbing und ob es sich dabei um eine Volkskrankheit handelt… und wie man das behandeln könnte und so. Wären Sie da zu einem Interview bereit?“ – Phubbing???

Ich: „ähm. ja :)“ – woran sich dann auch deutlich mein Expertentum auf voller Breite zeigte – im Speziellen meine Eloquenz betreffend.

Sie: „ja, und am liebsten wäre mir, wenn wir das Interview sofort führen könnten.“ – klasse. Herrlich, wie komme ich denn da wieder raus?

Ich: „Also erstmal vielen Dank für Ihren Anruf…“ – an dieser Stelle wurde ich als wohlerzogener junger Mann natürlich allerlei Nettigkeiten los – „wären Sie denn vielleicht so freundlich mir kurz zu erklären, was denn Phubbing überhaupt ist?“ 😀 – zum Glück erschien sie nicht sehr erstaunt, denn:

Sie: „Klar. Sie sind nicht der erste, der fragt, was das ist. Ich wusste es bis vor einer halben Stunde auch noch nicht!“ – puh

An dieser Stelle erklärte mir die Dame kurz und bündig worum es sich bei diesem Phänomen handelt.

Ich: „Prima. Gemeinsames Dummsein tut gut. Also, dann würde ich mich jetzt ein wenig einlesen und dann rufen Sie mich in einer halben Stunde nochmal an?“ – natürlich wollte ich zumindest einigermaßen wissen, was andere Experten dazu sagen und erbat mir deshalb einige Bedenkzeit […]

Sommerspezial Gesichtsanalyse

Liebe Freunde, Interessenten und Webseitenbesucher,

als Honorar für eine vollständige Gesichtsanalyse berechne ich regulär 160 Euro.
Dafür treffen wir uns persönlich, ich nehme mir bis zu 2 Stunden Zeit für die Analyse und anschließend erhalten Sie eine schriftliche Auswertung.

Im Sommer sind jedoch viele unterwegs, durch ihre Familien gebunden, oder haben gerade jemanden kennen gelernt und wollen mehr über denjenigen erfahren – oder einfach auch nur sich selbst besser kennen lernen.

Immer wieder erreichen mich auch Fragen zum Gesichterlesen über größere Distanzen hinweg.
Ich biete dann stets eine einfache Gesichtsanalyse anhand eines Fotos für 90 Euro an.

Besonders interessant ist das Gesichterlesen für Menschen, die ihre Mitmenschen besser kennen lernen möchten. Nutzen Sie dieses Angebot, um eine Schwimmbadbekanntschaft, die Schwieger-Mutter, die bald zu Besuch kommt, oder gar den langjährigen Partner besser einschätzen zu lernen.

Auch als Geschenk ist eine Gesichtsanalyse sehr beliebt,  um die beschenkten Menschen mit so mancher Erkenntnis zu bereichern.
Und nun zu meinem Angebot:
Nur diesen Sommer* und begrenzt auf 1 Buchung pro Person erhalten Sie eine vollständige Gesichtsanalyse inklusive schriftlicher Auswertung für schlappe 69 Euro – ein echtes Schnäppchen :)

Dafür brauche ich lediglich ein Foto, frontal und aus dem Profil. Möglichst ohne Mimik!

Ich verspreche Ihnen, es sind interessante Einblicke möglich 😉

Schreiben Sie mich an und ich erkläre Ihnen das genaue Vorgehen.

Liebe Grüße
Daniel Scholz

 

*bis einschließlich 22. August

immer am Gesichter lesen?

Oft werde ich gefragt: „liest Du dann eigentlich immer in den Gesichtern der Menschen oder kannst Du auch entspannt in einem Restaurant sitzen?“ Meine Antwort:

Beides.

Ja, einerseits lese ich unterbewusst mit Sicherheit mehr aus den Menschen heraus als manch anderer. Bewusst tue ich dies aber nur, wenn ich es möchte und für mich einen klaren Auftrag oder eine Notwendigkeit sehe. Wenn ich in einem Restaurant sitze, dann kann ich mich absolut entspannen und brauche nicht permanent in den Gesichtern der anderen zu lesen. Generell schaue ich mich aber schon sehr interessiert um, sobald ich in einem Raum mit mehreren Menschen komme – und wenn mir ein Merkmal was ich selten sehe in den Blick gerät, dann betrachte ich dieses Merkmal und den dazugehörigen Menschen schon für einen Moment intensiver! Aber eben nicht per se und ständig! Man kann also auch ganz entspannt mit mir essen gehen :)
Was ich auf jeden Fall mache, ist das Gesichterlesen als Zeitvertreib zu nutzen. Langweilig ist mir unter Menschen nie – und wenn ich nie sage, dann meine ich nie :)

Was mir vor einiger Zeit bewusst wurde, weil es ebenfalls immer mal wieder Thema war: das Schöne am Gesichterlesen ist für mich, dass ich mich, entgegen der Erwartung vieler, durch das Gesichterlesen eher von Schubladen befreit habe anstatt sie zu bestätigen. Gerade weil ich durch das Lesen in den Gesichtern meiner Mitmenschen so vieles über deren Potentiale, Ängste, Sorgen, Ideen und Persönlichkeitsstrukturen erfahren kann, werde ich nachsichtiger für vermeintliche Fehler, beschäftige mich wertfreier und ergebnisoffener mit den Menschen.
Viele denken ja, dass Schubladendenken mit Hilfe des Gesichterlesens eher bedient wird – dies ist aber, und das kann ich definitiv aus eigener Erfahrung sagen – nicht der Fall.
Ich wurde es oft gefragt, […]

ifaa solutions in Wiesbaden – meine Eindrücke

Die ifaa solutions ist ein Kongress für Beteiligte der Fitnessbranche. Dieses Jahr fand die ifaa solutions in Wiesbaden statt – meiner Heimat und Geburtsstadt – und ich hatte die Ehre einen Workshop zum Thema Physiognomik gestalten zu dürfen. Aus allen Himmelsrichtungen, von Trainern bis hin zu Studiogründern waren diverse Menschen aus der Fitnessbranche vor Ort und haben die ifaa solutions genutzt um ihren Horizont zu erweitern, neue Ideen zu sammeln, zu netzwerken und sich fortzubilden.

Diverse spannende Themen wurden angeboten und laut Organisatoren fiel es einigen Teilnehmern sehr schwer sich bei dem attraktiven Angebot zu entscheiden…verständlicherweise!

Mehr zur ifaa solutions finden Sie hier: Ifaa Flyer

und allgemein zur ifaa hier: IFAA

Die Organisation der ifaa solutions kann ich nur als perfekt bezeichnen. Es war einfach absolut durchorganisiert, keine Spielräume für Unklarheiten oder Ungewissheiten. Von daher habe ich mich entsprechend sehr gut aufgehoben gefühlt.

Herr Alexander Pfitzenmeier, der Organisator der Veranstaltung, hat sich als exzellenter Macher und Organisator, Redner und Geschäftsmann bewiesen und es war mir eine große Freude ihn kennenzulernen. So wie natürlich alle anderen Organisatoren, Referenten und selbstverständlich auch alle Teilnehmer.

Inhaltlich möchte ich nicht so viel erzählen, außer ein Fazit zu ziehen, welches die Teilnehmer und ich gemeinsam nach dem Workshop gezogen haben:

die Physiognomik ist offenbar sehr gut geeignet um aus Personalersicht eine noch qualifiziertere Einschätzung der Bewerber vorzunehmen
das Gesichterlesen sorgt für einen sichereren Umgang mit Menschen sowohl im Privat- als auch Berufsleben
die Physiognomik eignet sich ideal um bestehendes Personal in der jeweiligen Postion neu zu bewerten, bislang unerkannte Potentiale zu erkennen und zu fördern
das Gesichterlesen ist ein effektives Werkzeug für die Förderung und Ausbildung von Mitarbeitern
wichtig ist, dass die Physiognomik erst „trocken“ also im Privatleben geübt wird, bevor sie im beruflichen Alltag eingesetzt wird
die Menschenkenntnis ist allgemein […]

Was können wir tun bei schlechtem Wetter?

Interview bei TV Südbaden
Heute war baden.fm bzw. TV-Südbaden bei mir in der Praxis und mir wurden einige kurze Fragen zum Thema „Umgang mit schlechtem Wetter“ gestellt.

Hier können Sie den Beitrag sehen:

http://www.tv-suedbaden.de/TV/Mediathek/Suedbaden-Aktuell/Seite/

Wählen Sie den 22. Mai und spulen vor zur Minute 8:05 – dann nach ein wenigen Momenten sehen Sie Ausschnitte des Interviews mit mir.

Das komplette Interview wird die Tage nachgereicht :)

 

30 Dinge die man am besten sofort lassen sollte

Hören Sie auf Ihre Zeit mit den falschen Leuten zu verbringen

Hören Sie auf über Probleme nachzudenken

Hören Sie auf sich selber zu belügen

Hören Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse auf Sparflamme zu befeuern

Hören Sie auf zu versuchen jemand zu sein der Sie nicht sind

Hören Sie auf die Vergangenheit festzuhalten

Hören Sie auf Angst vor Fehlern zu haben

Hören Sie auf sich für vergangene Fehler zu beschimpfen

Hören Sie auf Glück zu kaufen

Hören Sie auf für andere das Glück zu suchen

Hören Sie auf im Leerlauf zu sein

Hören Sie auf zu denken, Sie seien nicht bereit

Hören Sie auf aus den falschen Gründen in Beziehungen zu verharren

Hören Sie auf neue Beziehungen zu verhindern nur weil die alten nicht funktioniert haben

Hören Sie auf mit anderen zu konkurrieren

Hören Sie auf eifersüchtig oder neidisch auf andere zu sein

Hören Sie auf zu jammern und Mitleid mit sich selbst zu haben

Hören Sie auf zu Groll zu empfinden

Hören Sie auf anderen zu erlauben Sie auf deren Level zu ziehen

Hören Sie auf Ihre Zeit mit Rechtfertigungen zu verbringen

Hören Sie auf die gleichen Dinge immer wieder ohne Pausen zu tun

Hören Sie auf den Blick von den kleinen schönen Momenten abzuwenden

Hören Sie auf die Dinge perfekt machen zu wollen

Hören Sie auf den Weg des geringsten Widerstands zu gehen

Hören Sie auf so zu tun als ob alles in Ordnung wäre, wenn es das gar nicht ist

Hören Sie auf anderen die Schuld für Ihre Mühen zu geben

Hören Sie auf alles für alle zu sein

Hören Sie auf sich Sorgen zu machen

Hören Sie auf sich auf das zu konzentrieren was nicht geschehen soll

Hören Sie auf undankbar zu sein!
 

Ja, wenn das alles so einfach wäre :)

 

 

Quelle: marcandangel.com

ideomotorische Bewegungen

Was sind eigentlich ideomotorische Bewegungen?
Jeder Gedanke wird bevor wir ihn aussprechen zu einer Bewegung. Wir haben früh gelernt diese Bewegungen weitestgehend zu unterlassen – jedenfalls die deutlich sichtbaren. Damals, als Kinder haben wir zuerst mit dem ganzen Körper gedacht, geantwortet, gesprochen. Später mit den Händen – und nachdem wir nunmehr von vielen Seiten gesagt bekamen, dass wir doch still sitzen, nicht so rumzappeln und überhaupt einfach nicht so aktiv sein sollen, haben wir uns auch das abgewöhnt.
Allerdings, nur scheinbar. Denn weiterhin werden diese Bewegungen unbewusst ausgeführt. Ob wir wollen oder nicht, unser Körper spricht.
Die Augenbewegungsmuster sind dafür ein wunderbares Beispiel. Wir können nur sehr schwer kontrollieren wohin unsere Augen schauen, wenn wir versuchen bspw. innere Bilder abzurufen. Wenn Sie die Frage hören: kannst Du mal bitte an einen Bär denken? , dann werden Sie, um ihn wirklich visualisieren zu können, nach oben schauen.
Das ist eine ideomotorische Bewegung.
Was kann man aus ideomotorischen Bewegungen lesen?
Als genauer Beobachter mit einem ungeübten Lügner – kann man die Wahrheit lesen :)
Generell lassen sich aber eher solche Dinge lesen wie: Stimmung, Unwohlsein, allgemeines Wohlbefinden, starke oder schwache Reaktion auf ein bestimmtes Thema, etc.
Ist es möglich die verräterischen ideomotorischen Bewegungen zu verhindern?
Mit viel Übung ja. Aber auch nicht alle.
Die Bewegungen der Pupille lassen sich ebenso wenig steuern wie Schweißdrüsen, Hautspannung und Pulsschlag.
Diese vier Merkmale sind es auch, die moderne Lügendetektoren erfassen.